03/2017 - Aktuelles - Bürger für Denkmale

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Neue Webseite vorgestellt

Bürger für Denkmale
Herausgegeben von in Presseschau ·
Artikel in der Berliner Morgenpost vom 31.03.2017

von Brigitte Schmiemann

Neue Webseite vernetzt Initiativen der Denkmalpflege - Berliner Stiftung bietet Plattform zum Austausch

Die Stiftung Denkmalschutz Berlin, der beispielsweise die Sanierung des Brandenburger Tores zu verdanken ist, hat sich zurückgemeldet. In der alten Schmiede auf dem Euref-Gelände in Schöneberg stellten die Vorstandsmitglieder Lothar de Maizière, Christian Melcher und Birgit Jochens am Donnerstag die neue Webseite "Bürger für Denkmale" vor. Die Plattform informiert über die Stiftung, über Denkmale in Not wie das ICC. Aber, was noch wichtiger ist, sie bietet Initiativen, die sich in Berlin um Denkmale kümmern, die Gelegenheit, sich zu präsentieren und auszutauschen. 20 Initiativen sind dort bereits vertreten. Es könnten schnell mehr werden, denn "die Bündelung verstärkt die Wirkungskraft jeder einzelnen Initiative", lobte Anna Maria Odenthal, Leiterin des Fachbereichs Bau- und Kunstdenkmalpflege beim Landesdenkmalamt, die neue Webseite der Stiftung.

Schon weil das Landesdenkmalamt aus personellen Gründen nicht alle Aufgaben leisten könne, sei es "wichtig, dass die Initiativen gemeinsam auftreten und vernetzt sind", freute sich auch Andreas Barz, Vorstandsvorsitzender des Studentendorfs Schlachtensee. Es ist als Genossenschaft organisiert und wurde vor gut 17 Jahren vor dem Abriss gerettet. Heute hat die Gesamtanlage aus den 50er-Jahren an der Wasgenstraße den Rang eines nationalen Kulturdenkmals. "Eine großartige Initiative der Stiftung" sei die Webseite, findet auch der Vizevorsitzende des Fördervereins Jüdischer Friedhof Weißensee, Reinhard Männe. Birgit Jochens sagte, es könnten auch Termine von Veranstaltungen geschickt werden.





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